Ayurveda Basiskurs

 

 

Wie ist es Dir mit den Dosha Eigenschaften ergangen? Konntest Du Dich selbst erkennen?

Zu abstrakt?

 

Dann möchte ich gerne einige personenbezogene Dosha-Merkmale mit Dir teilen.

 

Kapha (Erde und Wasser – vermischst Du die beiden, bekommst Du eine schwere , schleimige Masse)

Prinzip der Struktur/Stabilität

Ein Kapha-Typ hat von Natur aus sehr viel Festigkeit, Struktur und Schwere, was sich an etwas ausgeprägteren Körperproportionen und Neigung zu Übergewicht zeigen kann. Er ist ein sehr gelassener und geduldiger Typ. Aufgrund seiner Konstitution neigt er zu Lethargie, Langsamkeit und Trägheit, was sich auch in seiner Verdauung bemerkbar macht. Gleichzeitig bekommt dieser Dosha-Typ am seltensten einen Burnout. Er schmiedet gerne Pläne und ist von seinem Wesen her wie „ein Fels in der Brandung“.

Leichtigkeit ist das Stichwort für dieses Dosha – so sollte auch seine Ernährungsweise sein. Leicht verdauliche Speisen sollten bevorzugt werden. In Lektion 5 gehe ich auf die spezifische Ernährungsweise der Doshas näher ein.

 

Vata (Luft und Äther)

Prinzip der Bewegung

Der Vata Typ ist sehr beweglich, hat einen sehr flexiblen Geist und ist von seinem Körperbau her eher klein und zierlich oder groß und dünn. Wechselhaftigkeit und Trockenheit z. B. der Haut sind ebenfalls Merkmale von Vata. Seine Verdaung ist wechselhaft und er neigt zu Verstopfung und Bähungen. Er hat sehr viel Leichtigkeit, ist ein Visionär und sehr kreativ. Jedoch hat er Mühe die vielen Ideen auf die Erde zu bringen.

Und da wären wir schon bei der „Lösung“: Das Vata Dosha braucht um es auszugleichen und in Balance zu halten – Erdung. Drei regelmäßig warme Mahlzeiten täglich und warmes Wasser trinken, wären schon eine wunderbare Möglichkeit mit diesem Dosha in Einklang zu sein.

 

Pitta (Feuer und Wasser)

Prinzip der Umwandlung/Transformation

Der Pitta-Typ hat sehr viel Hitze, was sich auch in seinem Gemüt bemerkbar macht. Er ist ehrgeizig, sehr emotional bis kollerisch, zielstrebig und hat eine schnelle Auffassungsgabe. Sein Körperbau ist durschnittlich bis athletisch, neigt zu Glatzenbildung und frühes Ergrauen der Haare. Seine Verdauung ist schnell, was sich in einem Hungergefühl etwa 3 Stunden nach der letzten Mahlzeit zeigt.

Aufgrund der großen Hitze (auch im Gemüt) braucht der Pitta-Typ Kühlung und Besänftigung. Besänftigende und ausgleichende Nahrung sowie Gewürze tun diesem Dosha besonders gut. In Lektion 5 gehe ich auch auf die Gewürze ein.

 

Weiter beeinflussen uns auch die Doshas in den Tages- und Jahreszeiten (nach dem Stand der Sonne/des Mondes)

 

So haben wir von ca.

 

6 Uhr bis 10 Uhr - Kapha-Zeit (zeigt sich in der Müdigkeit)

10 Uhr bis 14 Uhr - Pitta-Zeit (Verdauungskraft ist am Höchsten)

14 Uhr bis 18 Uhr- Vata-Zeit (typisches Nachmittagstief)

18 Uhr bis 22 Uhr - Kapha-Zeit (schwere am Abend, Zeit zu Bett zu gehen)

22 Uhr bis 2 Uhr - Pitta-Zeit (einschlafen etwas erschwert, nachts Verdauung der Psyche)

2 Uhr bis 6 Uhr - Vata-Zeit (Bewegung kommt in den Darm)

 

Februar bis Juni - Kapha-Zeit (zeigt sich in der sog. Frühjahrsmüdigkeit)

Juni bis September - Pitta-Zeit (heiße Sommermonate)

September bis Februar - Vata-Zeit (trockene, kalte Herbststürme)

 

Ein Beispiel: In der Kapha-Zeit eine schwer verdauliche Kapha-Nahrung (Milchprodukte, Fleisch) zu sich genommen, kann uns sehr träge und müde machen und senkt unser Wohlbefinden entsprechend.

 

So ist es für ein Leben in Gesundheit wichtig die Doshas in der Tages- und Jahreszeit zu berücksichtigen.

 

 

 

Kontakt

Christine Berger

Oberlahr/Westerwald und Freiburg

 

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